90 Day Blogging Challenge ab 1. Januar 2019. Echt jetzt jeden Tag, 3 Monate lang?! Die Idee dahinter, warum ich mitmachen werde… und was ab jetzt passiert…

Ich wurde von einem Freund zu einer „90 Day Blogging Challenge“ herausgefordert. 90 Tage lang jeden Tag etwas zu bloggen oder zu posten in Text, Bild oder Video. Jeden Tag Content kreieren und mit der Welt teilen. Das Medium darf sich jeder aussuchen (Blog, Facebook, Insta, LinkedIn, Youtube…).  Aber was soll das Ganze den bitte bringen? Und wieso sollte man bei dem Quatsch mitmachen? Ich gebe ehrlich zu, ich war sehr zögerlich, als er diesen Vorschlag gemacht hat. Denn die Idee ist vor allem eins: Ziemlich zeitaufwändig. Ein Blogartikel kostet mich je nach Umfang und Anzahl der einbauten Bilder zwischen 3 und 6 Stunden Arbeit. Jeden Tag? Für umsonst? NO way. Zum einen möchte ich, wenn ich jetzt schon immer noch in der Weltgeschichte rumtingele, auch etwas von ihr sehen. Zum anderen habe ich gerade viele andere Ideen, an denen ich basteln möchte.

Aber warum ist es das trotzdem vielleicht wert? Weil konstantes Content kreieren dich vor allem aus deiner Komfortzone pusht. Dich antreibt und die besser macht in dem was du tust. Deine Reichweite erhöht. Weil die Algorithmen der Medien dieser Welt es honorieren, wenn du täglich postest und dein Content dann höher gerankt wird und von mehr Leuten gesehen wird. All das habe ich mir sagen lassen. Aber nichts davon hat mich überzeugt. Aber was mich dann doch überzeugt hat war das Folgende: Wir sind mittlerweile fast 60 Leute, die an der Challenge teilnehmen. Alles kreative, inspirierende und mutige Menschen, von denen jeder für sich genommen schon unglaublich viel zu erzählen und zu teilen hat… Spannende Lebensgeschichten, Gründungsstories, Geschichten von Erfolg und Rückschlägen und vor allem von vielen tollen Ideen, die gehört und gesehen werden wollen.

Patrick hat das ganze angezettelt. Er kommt aus New York, ist Softwareentwickler, war lange angestellt aber arbeitet mittlerweile ortsunabhängig. Er engagiert sich neben seiner Tech-Begeisterung leidenschaftlich dafür Menschen zusammenzubringen, zu inspirieren und vor allem aus ihrer Komfortzone zu locken. Er veranstaltet Segel-Retreats in Kroatien und betreibt die Seite ,,Those That Inspire auf der er inspirierende Inhalte teilt.

Kennt ihr z.B. YES Theory (klick)? Die Gründer sind ein paar Jungs aus Kalifornien, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die verrücktesten Dinge wahr werden zu lassen um dem Leben zu beweisen, dass alles geht, wenn man wirklich will. Einen Triathlon laufen mit nur ein paar Wochen Vorbereitung und ohne eine Ahnung zu haben was man da tut? Will Smith dazu zu bringen an seinem Geburtstag einen Bungeejump aus dem Helikopter über dem Grand Canyon zu machen? Haben sie tatsächlich beides hinbekommen. Ich fand das ziemlich beeindruckend, wie man von „völlig unbekannt“ zu “ die Jungs, die mit Will Smith Heli-Bungee machen“ in ein paar Monaten kommen kann…

Zurück zur 90 Day Challenge: Patrick ist ganz aus dem Häuschen, weil er daran glaubt, dass wir, wenn wir gemeinsam unserer Geschichten erzählen, zumindest ein bisschen was bewegen können in dieser Welt. Und wisst ihr was? Das glaube ich auch. Und wenn es nur ein paar mehr Menschen sind, die sich dazu inspirieren lassen ein bisschen mutiger ihren eigenen Weg zu gehen. Oder ein bisschen mehr auf unsere Umwelt aufpassen. Oder sonst irgendwas tun, was sie oder die Welt ein bisschen besser werden lässt.

Vor fast einem Jahr habe ich mein altes Leben in Düsseldorf verlassen und bin in die Welt gezogen. Um Abenteuer zu erleben, neue Länder und Menschen in der ganzen Welt kennenzulernen und mir einfach mal eine Auszeit von Alltag zu gönnen. Ein Sabbatical. Ich wollte 6 Monate weg bleiben. Und dann eigentlich wieder zurück kommen in mein altes Leben. Na ja ok, ich bin schon losgezogen mit dem intuitiven Wissen, dass ich mein Leben irgendwie auch langfristig ein wenig ändern möchte. Nur wie war mir noch nicht klar. Jetzt, nochmal ein paar Monate und Länder und Abenteuer später weiss ich es immer noch nicht so gaaaanz genau 😉 … Aber ich habe eine deutlich klarere Vorstellung von dem was ich will und was ich nicht mehr genau so will. Eine klarere Vorstellung von mir, meinen Fähigkeiten und Leidenschaften, indem ich dieses Jahr einfach immer meinem eigenen Flow gefolgt bin und viele Dinge einfach mal ausprobiert habe. Alleinreisen, Campen, Wandern, unter Sternen schlafen, mit dem Motorrad über die Sydney Harbour Bridge cruisen, Solo Roadtrippin’, einen Blog starten, Kindern auf Fidschi Englisch beibringen, Spanisch lernen, eine Coaching Ausbildung machen, den Atlantik auf einem Kreuzfahrtschiff überqueren, Salsa lernen, Akro Yoga und Ecstatic Dancing ausprobieren und noch viel mehr… und nun gerade mit einem ganzen Pulk von Digitalen Nomaden monatelang reisen.

Von all diesen Abenteuern sind es vor allem die Begegnungen mit so vielen fantastischen und inspirierenden Menschen, die meine Zeit in der Welt so unglaublich bereichert haben. Menschen aus allen möglichen Ländern um den Globus, die mich vor allen mit ihren spannenden Lebensgeschichten und dem Mut eigene Wege zu gehen, dabei supporten meine eigene Lebensvision zu kreiern und Dinge weiter auszuprobieren und einfach mal zu machen.

Und deshalb habe ich mich entschieden bei der „90 Day Blogging Challenge“ mitzumachen. Mit einem neuen Projekt… nicht auf meinem Blog, sondern erstmal bei Instagram und Facebook. Ihr werdet es sehen wenn es soweit ist 🙂  Auf jeden Fall gibt’s noch mehr Auszeit, Reise und Mindset-Inspiration und ich werde so viele spannende Stories wie möglich von meinen Mitstreitern der 90 Day Challenge  aus der ganzen Welt teilen. Stay tuned and get inspired…

Und… wenn ihr jetzt selber mitmachen wollt bei der 90 Day Blogging Challenge, schreibt mir einfach, dann sende ich euch den Link weiter. Jeder ist super herzlich willkommen. Start ist der 1. Januar!

Love to the world from Jericoacoara in Brazil ♥

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